Gesundes Barhufpferd… tanzen ohne Stöckelschuhe

Ich frage mich wie es wohl sein muß, wenn man zeitlebens in Stöckelschuhen gehen muß und dann zieht einen einer Waldviertler an?Vergangenes Wochenende habe ich auf dem Gestüt Equitamus bei Gföhl im Waldviertel (geführt von der sympathischen Daniela Karner & Familie) ein hoch interessantes Seminar über den gesunden Barhuf besucht:

Dipl. Ing. Sonja Appelt von Wildhorse in Kärnten: www.wildhorse.at hat dieses Seminar geleitet und uns durch ein Wochenende voller Informationen und absolut Wissenswertes im Bereich der Hufe geführt. Die Lehrziele des Kurses waren:* Erkennung von Hufproblemen (wie z.B. Hufrehe, Hornspalten, Fühligkeit, Zwanghufe, Hufrollenentzündung)* Grundbedürfnisse der Haltung von Barhufpferden* Instandhaltung gesunder Barhufe zwischen den professionellen HufpflegeterminenEs wurde auch die Themen Fütterung, Schmerzerkennung beim Pferd und Haltungsschädendurch mangelnde bzw. schlechte Hufbarbeitung , sowie Auswirkungen der Eisen auf das Pferd umfassend gelehrt.Die Teilnehmer konnten an toten Pferdebeinen (gewöhnungsbedürftig, aber sehr lehrreich) praktisch üben, wir haben einige frische Schnitte durch die Hufe sehen und daraus unglaublich viel davon lernen können.Fazit: ein wunderschönes Ambiente am Gestüt Equitamus (www.equitamus.com)- ich hatte das Glück vegetarisch versorgt zu werden :)Eine professionelle Kursleiterin, in Person von Sonja Appelt.Sie ist für mich ein natürlicher, engagierter und vorallem so praktischer Pferdemensch. Und Betroffenheit, wie wenig Wissen in der Pferdwelt über dieses Thema noch vorherrscht oder würdet ihr gerne mit schmerzenden Füssen auf Grund von z.B. Stöckelschuhen (so empfindet das Pferd unter anderem zu lange Zehen bzw. zu hohe Trachten) tanzen gehen? Belehren will ich aber nicht, nur Wissen in die Welt bringen, damit soviel Pferde wie möglich wirklich tanzen können bzw. einfach ihre Grundbedürfnisse erfüllt bekommen.